"Die Kelten" - woher sie kamen und wer sie waren

Eine Radioserie mit Archäologe Michael Koch
Folge 1
Die Zeit vor den Kelten - Die Jungsteinzeit

Der Beginn der Jungsteinzeit wird heute über den Übergang von der aneignenden zur produzierenden Wirtschaftsweise (neolithische Revolution) definiert, also dem Beginn von Viehhaltung und Ackerbau. Dieser Übergang begann in den Weltregionen zu sehr unterschiedlichen Zeiten. In der Levante z. B. begann die Jungsteinzeit mit dem Präkeramischen Neolithikum etwa 9500 v. Chr., breitete sich nach Anatolien und den Balkan aus, bis es Mitteleuropa um 5600 v. Chr. erreichte. Manche Bewohner entlegener Regionen befinden sich noch heute technologisch in der Jungsteinzeit.

Einheitlich zu definierende regionale und zeitliche Kulturräume lassen sich nunmehr weit häufiger aus den archäologischen Funden bestimmen, als das in den vorhergehenden Epochen der Fall ist.

In Mitteleuropa beginnt das Neolithikum mit der Bandkeramik zwischen etwa 5600 und 4900 v. Chr. Auf deutschem Boden folgt die Rössener Kultur, weiter östlich die Stichbandkeramik. In Südosteuropa und im danubischen Raum bilden sich aus den frühneolithischen neue eigenständige Kulturen (z. B. die Lengyel-Kultur und die Badener Kultur bis hin zu den endneolithischen Kulturen von Vinča im serbisch-rumänischen Raum und Tisza in Ungarn).

Erste Versuche mit der Metallbearbeitung erfolgten im 8. Jahrtausend v. Chr., anfangs beschränkt auf gediegene Edelmetalle wie Gold, Silber und Kupfer und auf die Ausarbeitung von Schmuck. Für Werkzeuge oder Waffen waren diese weichen Metalle ohne Legierungen nicht geeignet.

Quelle der Kurzübersicht: Wikipedia

Folge 2
Vom Jäger und Sammler zum sesshaften Ackerbauern

Die Jungsteinzeit (fachsprachlich das Neolithikum, aus altgriech. νέος neos ,neu, jung‘ und λίθος lithos ,Stein‘) ist eine Epoche der Menschheitsgeschichte, deren Beginn wir in Mittel- und Westeuropa mit dem Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zu sesshaften Bauern mit domestizierten Tieren und Pflanzen definieren. Im Einflussbereich der ehemaligen Sowjetunion wurde und wird das Neolithikum durch die Gegenwart von Keramik und die Abwesenheit von Metallen definiert, was insbesondere bei Zitaten, z. B. aus David. W. Anthony, der dieser Praxis für die osteuropäischen Gebiete folgt, zu erheblichen Missverständnissen führt, da es sowohl „unser“ Mesolithikum, als auch „unser“ keramisches Neolithikum bedeuten kann.

Der Übergang zur neolithischen Wirtschaftsweise (fachsprachlich Neolithische Revolution oder Neolithisierung) vollzog sich weltweit unterschiedlich. Nomadische Lebensweise wurde im Zuge von Ackerbau und Viehhaltung gegen Sesshaftigkeit in Dorfgemeinschaften eingetauscht. Der Ackerbau schuf die Grundlage zu einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Nahrungsproduktion und Vorratshaltung führten zu einer größeren Unabhängigkeit von der natürlichen Umwelt und bildeten die Basis für Bevölkerungswachstum. Dieser Prozess vollzog sich vor etwa 12.000 Jahren erstmals im Gebiet des Fruchtbaren Halbmonds, vor allem an den Südrändern von Taurus- und Zagrosgebirge. Noch bevor der dörfliche Hausbau aus Holz oder Stein archäologisch belegt ist, gab es in dieser Region bereits monumentale Tempelanlagen, wie auf dem Göbekli Tepe oder in Nevalı Çori (Südosttürkei). Das Ende der Jungsteinzeit wurde mit der regional einsetzenden Verarbeitung von Kupfer eingeleitet (Kupfersteinzeit), aber erst durch die Bronzezeit abgelöst. In Afrika folgte auf die Jungsteinzeit direkt die Eisenzeit.

Quelle: Wikipedia

 

Folge 3
In der Magazinsendung am 6. April 2018 gegen 19:30 Uhr

Als Kupfersteinzeit oder Kupferzeit (Chalkolithikum von gr. χάλκο- ‚aus Erz, ehern, kupfern, Äneolithikum von lat. a(h)ēn(e)us ‚aus Bronze, ehern‘) wird in Ägypten, Südosteuropa und Vorderasien und auch in der deutschsprachigen und skandinavisch-britischen Vorgeschichtswissenschaft ein Zeitabschnitt zwischen der Jungsteinzeit und der Bronzezeit bezeichnet, in dem der Kupferbergbau und grundlegende Techniken der Metallurgie erfunden wurden.

Auszug aus "Wikipedia"

Folge 4
In der Magazinsendung am 4. Mai 2018 gegen 19:30 Uhr

Die Bronzezeit ist die Periode in der Geschichte der Menschheit, in der Metallgegenstände vorherrschend aus Bronze hergestellt wurden. Diese Epoche umfasst in Mitteleuropa etwa den Zeitraum von 2200 bis 800 v. Chr.

Auszug aus "Wikipedia"

Folge 5

In der Magazinsendung am 1. Juni 2018 gegen 19:30 Uhr

Die Eisenzeit

Der Übergang von der Bronzezeit zur Eisenzeit

Overview map of the Hallstatt (yellow) and La Tène (green) cultures. After Atlas of the Celtic World, by John Haywood; London Thames & Hudson Ltd., 2001, pp. 30-37.
CC BY-SA 3.0 - File:Hallstatt LaTene.png - Erstellt: 6. Mai 2008

Die Eisenzeit ist eine nach dem verwendeten Material zur Werkzeugherstellung benannte Periode der Ur- und Frühgeschichte. Sie ist nach der Steinzeit und der Bronzezeit die dritte große Periode in der einfachen zeitlichen Gliederung des Dreiperiodensystems. Die Eisenzeit reicht im südlichen Mitteleuropa von etwa 800 v. Chr. bis um die Zeitenwende und im nördlichen Mitteleuropa von etwa 750 v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr.

Quelle: Wikipedia

Folge 6

In der Magazinsendung am 6. Juli 2018 gegen 19:30 Uhr

Gemeinfrei File:Hallstatt culture-de.svg
Erstellt: 12. April 2008 NordNordWest - self-made, using
Großer Atlas zur Weltgeschichte, Westermann Schulbuchverlag GmbH, Braunschweig 1985 Hallstatt culture.png by Dbachmann Whole world - land and oceans 12000.jpg by NASA/Goddard Space Flight Center

Als Hallstattzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.[2] Die Grenze zur nachfolgenden Latènezeit wird mit 450 v. Chr. angegeben, tatsächlich vollzog sich der Übergang jedoch fließend über mehrere Jahrzehnte.

Die Epoche wurde so im Jahre 1874 durch den schwedischen Prähistoriker Hans Hildebrand nach dem Gräberfeld oberhalb des Ortes Hallstatt im Salzkammergut in Österreich benannt, der damit die Teilung der Eisenzeit in eine Hallstatt- und eine Latènezeit vorschlug.[3] Die Funde aus dem namensgebenden Fundort Hallstatt werden zeitlich in die Stufen HaA bis HaD eingeteilt. HaA und HaB gehören noch der Urnenfelderkultur an – nur HaC und HaD entsprechen der Hallstattzeit.

Quelle: Wikipedia